1. Willkommen
Ich schleiche durch die Seelenwelt
Und steige auf ins Himmelszelt
Ich höre deine Sinne schreien
Und weiß, du bist heut ganz allein?
Hörst du meine Stimme
Spürst du wie ich beb
Spürst du meine Schatten schon in dir?
Willkommen in der Dunkelheit
Herzlich willkommen hier in meiner Seele
Herzlich willkommen in der Dunkelheit
Am Schatten des Lichts
Herzlich willkommen hier im Nichts
Ich nehme deine Fährte auf
Und schleiche mich zu dir ins Haus
Ich spüre wie dein Puls vibriert
Denn ich, ich steh schon hinter dir
Hörst du meine Stimme
Spürst du wie ich beb
Spürst du meine Schatten schon in dir?
Willkommen in der Dunkelheit
Herzlich willkommen hier in meiner Seele
Herzlich willkommen in der Dunkelheit
Am Schatten des Lichts
Herzlich willkommen hier im Nichts
In deiner Haut aus Papier
Klebt noch ein Rest von dir
Ich will dich wie ein Tier
Komm her, her zu mir
Willkommen hier bei mir, in meiner Dunkelheit
Willkommen hier bei mir, bei mir
Willkommen in der Dunkelheit
Herzlich willkommen hier in meiner Seele
Herzlich willkommen in der Dunkelheit
Am Schatten des Lichts
Herzlich willkommen hier im Nichts
2. Stahlmann
Wer lacht dir schamlos ins Gesicht?
Wen kümmern deine Lügen nicht?
Wer ist denn immer da, wenn du fällst?
Wer ist die Angst, die dich am Leben hält?
STAHLMANN
STAHLMANN
Glück, Glück, Glück auf!
STAHLMANN
STAHLMANN
Wen kümmert´s nicht, wenn du ihn hasst?
Wer ist es wohl, den du nicht schaffst?
Wer steht am Ende hinter dir?
Und schlägt den Spott zurück zu dir?
STAHLMANN
STAHLMANN
Glück, Glück, Glück auf!
STAHLMANN
STAHLMANN
Du sagts, ich sei ein Plagiat –
Ich sag, ich bin wie ich bin
Du sagst, ich bin ignorant –
Doch ich suche den Sinn
Du sagst, ich bin wie ich war –
Doch ich bin wie ich bin
Du kannst mich mal
Ja
Du kannst mich mal
Du kannst mich mal
STAHLMANN
STAHLMANN
Glück, Glück, Glück auf!
STAHLMANN
STAHLMANN
Hörst du mich – Hey
STAHLMANN
STAHLMANN
Glück, Glück, Glück auf!
STAHLMANN
STAHLMANN
Glück, Glück, Glück auf!
3. Hass Mich... Lieb Mich
Hass mich
Hass mich
Hass mich
Bis die Sonne am Himmel steht
Hass mich [Lieb mich]
Hass mich noch einmal
Ich nehm die Sünde
hinein mit in mein Grab.
Ich lieg am Boden
und halte bei dir wach.
Ich höre Stimmen
wie sie tief in mir entstehen.
Höre meine Sinne
die das Hirn in mir verdrehen.
Ich weiß, dass du mich willst.
Weiß, dass ich verlier.
Weiß, dass deine Göttlichkeit zu viele Narben ziert.
Ich weiß, dass du es willst.
Weiß, dass du verstehst.
Weiß, dass deine Seele untergeht.
Hass mich
Hass mich
Hass mich
Bis die Sonne am Himmel steht
Hass mich [Lieb mich]
Hass mich noch einmal
Ich trag die Wunden
direkt an meiner Haut.
Ich nehm die Schmerzen
und die Gegenwart in Kauf.
Ich trag die Tränen,
die am Himmel nach dir flehen.
Warum nur lieber Gott sag mir
kannst du mich nicht vertsehen?
Ich weiß, dass du mich hörst.
Weiß, du bist noch hier.
Weiß, dass deine Ewigkeit
am Ende eskaliert.
Ich weiß, dass du mich siehst.
Weiß, dass du liebst.
Weiß nur nicht,
warum du mir noch immer nicht vergibst?
Hass mich [Lieb mich]...
Ich höre Stimmen, Stimmen, Stimmen
Die so tief in mir entstehen.
Ich höre deine Sinne
ich weiß es ist zu spät.
Ich weiß genau,
in dieser Nacht werd ich untergehen
Hass mich
Lieb mich
Komm Hass mich
Lieb mich
Bis die Sonne am Himmel steht
Hass mich [Lieb mich]
Hass mich [Halt mich]
Hass mich
Bis die Sonne am Himmel steht
Hass mich [Lieb mich]
Hass mich [Halt mich]
Hass mich [Lieb mich]
Hass mich noch einmal
Hass mich [Lieb mich]
Hass mich [Halt mich]
Hass mich
Bis die Sonne am Himmel steht
Hass mich [Lieb mich]
Hass mich [Halt mich]
Hass mich [Küss mich]
Hass mich noch einmal
4. Teufel
Noch höre ich dein Herz, wie es wimmert,
wie es schreit
Und wie meine Seele tief in dir ertrinkt
Ja, ich weiß schon, dass du gehst
Und auch, dass du es gut versteckst
Und dass du hinter den Fassaden
Schon deine Wunden leckst
Ich hab gedacht, dass du mich liebst
Hab hart gekämpft, doch nie gesiegt
Hab mich gewunden, mich geschunden
Und verloren
Und ich schließe meine Augen
Heb die Arme, hebe ab
Um noch ein letztes Mal bei dir zu sein
Denn
Du bist mein Leid
Du bist mein Licht
Und du bist die Welt, die mich am Ende zerbricht
Du bist alles was bleibt
Am Ende der Kraft
Denn du bist das Leid, was mich glücklich macht
Bis der Teufel lacht
Noch füttere ich den Strahl
Der in meinen Venen brennt
Und die Sünde singt ihr letztes Lied
Ich schick ein Gruß zu dir hinauf
Die Wahrheit, sie tut weh
Doch am Ende ist es längst zu spät
Ich hab gedacht, dass du mich liebst
Hab hart gekämpft, doch nie gesiegt
Hab mich gewunden, mich geschunden
Und verloren
Und ich schließe meine Augen
Heb die Arme, hebe ab
Um noch ein letztes Mal bei dir zu sein
Denn
Du bist mein Leid
Du bist mein Licht
Und du bist die Welt, die mich am Ende zerbricht
Du bist alles was bleibt
Am Ende der Kraft
Denn du bist das Leid, was mich glücklich macht
Bis der Teufel lacht
5. Marschieren
Wir marschieren nach vorn und dann zurück,
Wir marschieren hinein ins große Glück
Wir marschieren hart und doch verzückt
Wir sind die Welt und es gibt kein Zurück
Wir marschieren auf Stock und Stein
Wir marschieren doch du gehst nicht allein
Wir marschieren ein letztes Mal
Und du wirst sehen, es ist wunderbar
Sag
Willst du durch die Hölle gehen?
Willst du am Himmel stehen?
Willst du bis zur Ewigkeit
Dann kennst auch du mein ewig Leid
Sag
Willst du durch die Hölle gehen?
Willst du am Himmel stehen?
Willst auch du dein Blut verlieren
Und bist noch immer hier?
Dann lass uns marschieren
Wir marschieren voll Stolz und Arroganz
Wir marschieren nach vorn ganz unerkannt
Wir marschieren durch Land und Zeit
Wir sind zurück für die Ewigkeit
Ja
Wir marschieren ein letztes Mal
Wir marschieren und du hast keine Wahl
Wir marschieren hinauf ins Licht
Du willst mein Herz, doch du kriegst es nicht
Sag
Willst du durch die Hölle gehen?
Willst du am Himmel stehen?
Willst du bis zur Ewigkeit
Dann kennst auch du mein ewig Leid
Sag
Willst du durch die Hölle gehen?
Willst du am Himmel stehen?
Willst auch du dein Blut verlieren
Und bist noch immer hier?
Dann lass uns marschieren
Wenn dich der Traum vom Licht dann doch besiegt
Wenn der Himmel über dir am Boden liegt
Wenn die Angst, die zu dir spricht
Langsam deine Seele bricht
Wenn deine Welt ihren Sinn nicht mehr versteht
Und dein Gebet mit dir zum Himmel fährt
Wenn sich auf´s Licht das Dunkel legt
Dann ist es meistens schon zu spät
6. Auf Ewig
Ich bau für dich
Einen goldenen Thron in die Zeit
Ich geh für dich
Durch den tobenden Sturm des Leids
Ich schlag für dich
Mein goldenes Schwert in den Tag
Und trage dich
In meine Welt bis in tief in mein Grab
Ich geh für dich ans Ende der Welt
Ans Ende der Zeit
Auf Kreuzzug ins Licht in die Dunkelheit
Ans Ende der Welt
Auf Ewig dein
Auf dass dein Wille geschieht
Bis in die Ewigkeit
Ich steh für dich
Am Ende der Schlacht wieder auf
Ich geh für dich
Und führe im Kampf deinen Lauf
Ich halt dich fest
Und bete am Kreuz hinauf zu dir
Und trage dich und deine Wut im Bauch
Ganz tief in mir
Ich geh für dich ans Ende der Welt
Ans Ende der Zeit
Auf Kreuzzug ins Licht in die Dunkelheit
Ans Ende der Welt
Auf Ewig dein
Auf dass dein Wille geschieht
Bis in die Ewigkeit
Und ich zeichne einen Stern, der dich berührt
Und ich spüre wie dein Schatten mich noch führt
Ich zähle die Blumen auf dem Grab
An jedem verdammten Tag
7. Kaltes Herz
Ich flechte meinen Rosenkranz
Tief in deinen Schoß
Ich spüre deine Ignoranz
Und frag mich, was ist los
Ich höre deine Sinne
Ich weiß, es ist noch nicht zu spät
Ich küsse deine Lippen, was mich erregt
Komm zeig mir, was noch geht!
Fütter mein kaltes Herz
Und brenne in meiner Ewigkeit mit mir
Fütter mein kaltes Herz
Bis meine Sehnsucht in dir singt
Ich schlage meine steife Haut
Tief in deinen Leib
Und fahre meine Arroganz in deine Sinnlichkeit ein
Ich spüre deinen Atem auf meiner Haut aus Stahl
Und schlage meine Nägel in deine Qual
Tief in deine Qual...
Tief... Tief so tief!
Fütter mein kaltes Herz
Und brenne in meiner Ewigkeit mit mir
Fütter mein kaltes Herz
Bis meine Sehnsucht in dir singt
Öffne... Öffne...
Öffne mein kaltes Herz!
Fütter mein kaltes Herz
Und brenne in meiner Ewigkeit mit mir
Fütter mein kaltes Herz
Bis meine Sehnsucht in dir singt
8. Mein Flehen
Kennst du den Schatten der mich hält
spürst du die Nacht die mich erhält
kennst du die Sehnsucht die mich treibt
und wie sie mir mein Herz vereist
Hörst du die Sehnsucht wie sie singt
wie mein Herz in deinem fast ertrinkt
hörst du mein Wimmern und mein Flehen
und wie mein Herz untergeht
Hörst du mein Flehen, spürst du den Sinn
spürst du die Sehnsucht wie mein Herz verbrennt
hörst du mein Flehen, spürst du was bleibt
spürst du die Sehnsucht wie mein Herz vereist
Kennst du das Feuer was dort brennt
erkennst du den Strahl am Firmament
siehst du den Stern der fast verglimmt
und wie dein Herz mich bestimmt
Hörst du die Sünde wie sie bebt
wie mein Herz in deinem neu entsteht
hörst du mein Wimmern
hörst du mein Flehen
hörst du den Sinn wie er untergeht
Sag mir
Hörst du mein Flehen...
Mein Herz vereist
vereist ganz tief in mir
Hörst du mein Flehen...
9. Stahlwittchen
Vernasch mich, berühr mich
Dann binde und dann führ mich
Und steck mir deine Zunge in den Hals
Komm drück mich, zerpflück mich
Du kleine Schlange, komm bück dich
Und schlag mir deine Sünde tief in den Leib
Stahlwittchen1
Hörst du Stahlwittchen
Stahlwittchen
Bück dich Stahlwittchen
Auf die Knie
Erreg mich, beweg dich
Du holde Maid, komm leg dich
Hab meine Seite hier in mein' Grab
Benutz mich, beschmutz mich
Dein Hilfeschrei nutzt nichts
Die Klinge kreuzt den Hals
Es war so leicht
Stahlwittchen
Hörst du Stahlwittchen
Stahlwittchen
Bück dich Stahlwittchen
Auf die Knie
Gib mir den letzten Kuss bevor ich gehe
Und gib mir ein letztes mal
Deinen göttlichen Strahl2
Ich lass dich nicht mehr los
Gib mir den Gnadenstoss
Ein letztes mal lieb ich deinen Schoß
Stahlwittchen
Stahlwittchen
Bück dich Stahlwittchen
Auf die Knie befehl ich dir
Stahlwittchen
Hörst du Stahlwittchen
Stahlwittchen
Bück dich Stahlwittchen
Auf die Knie
10. Kokain
Es ist ein Tier und es kann´s nicht lassen
Meine Seele manchmal anzufassen
Es ist so stark und dabei so weich
Es ist so weiß und so furchtbar leicht
Es ist der Stoff der die Seele hebt
Und auch der Kuss, der in mir bebt
Und so steig ich hinauf ins Nichts
Küsse den Staub und das Licht
Steige hinauf ins Nichts
Weiß und leer
Tief in das Lichtermeer
Es ist so stark und es glänzt so schön
Es ist so wild und so geil obszön
Es ist das Tier, das mich heut küsst
Und den Schmerz in mir zerbricht
Es ist so weiß und fast immer da
Es ist so tief und dabei so klar
Es ist der Weg, wenn der Himmel brennt
Und auch die Sehnsucht, die mich kennt
Und so steig ich hinauf ins Nichts
Küsse den Staub und das Licht
Steige hinauf ins Nichts
Weiß und leer
Tief in das Lichtermeer
Kalt und leer
Verehr ich dich
Abgeliebt
Begehr ich dich
Ausgebrannt
Verzehr ich mich
Nach deinem Staub
11. Letzter Vorhang
Wir spielen alte Liebe
in einer Welt aus Glas,
ich fresse deine Hiebe
und mach uns immer wieder klar,
dass meine Zeit in deiner heut wohl zu Ende geht
und, dass der Strick wohl leider sich um die Kehle legt
Und ich breite meine Schwingen aus,
ich steige hoch, ich steige auf
ich höre deine Sinne schreien in mir
Erst wenn der letzte Vorhang fällt
am allerletzten Tag der Welt
erst wenn der letzte Donner bebt
habe ich in dir richtig gelebt
Bis der letzte Vorhang fällt,
bis zum letzten Tag der Welt,
bis das Blut in mir gefriert
stehe ich hier bei dir
Wir kreuzen unsere Gläser
in einer Hand aus Stahl
Ich spüre deine Sinne
in deinem göttlichen Strahl
Ich höre deine Seele, die mich fast überfährt
in deiner Welt, die mich erhört
Und ich breite meine Schwingen aus,
ich steige hoch, ich steige auf,
ich höre deine Sinne schreien in mir
Erst wenn der letzte Vorhang fällt
am allerletzten Tag der Welt
Erst wenn der letzte Donner bebt
habe ich in dir richtig gelebt
Bis der letzte Vorhang fällt,
bis zum letzten Tag der Welt,
bis das Blut in mir gefriert
stehe ich hier bei dir