1. Die Welt Verbrennt
Mein Herz schlägt langsam, Erlösung ist nah
Mit meiner Haut zerschneide ich die Qual
Die Seele rührt sich, der Himmel vergeht
In deiner Liebe und nun ist es zu spät
Das Licht geht aus, die Seele vergeht
Sei hier willkommen im Paradies
Und die Welt verbrennt am Ende der Zeit
Ja die Seele sie brennt für dich
und zieht die Spur durch das Leid
Der Tod ist einsam, die Liebe erwacht
In meinem Dunkel, tief in der Nacht, ja
Ich höre Lieder von Tiefe und Qual
und kalter Liebe, das Ende ist nah
Ich schließ die Augen, ein letztes Mal mit dir
Sei hier willkommen im Paradies
Und die Welt verbrennt am Ende der Zeit...
Mein Herz bei dir
2. Süchtig
Süchtig
Ich bin süchtig
Süchtig nach dir
Ihre roten Lippen geleckt
arrogant und so perfekt
so steht sie da, schaut mich an
und zeigt mir was ein Luder kann
Sie ist so schwarz, so kühl, so schön
die Haut so weich, der Blick obszön
sie ist das Luder das mich schafft
in jeder Nacht
Ich bin süchtig
Süchtig nach dir
Ich bin süchtig
So schön, obszön
Süchtig nach dir
Ihre roten Lippen geleckt
Effizient, auf Lust gecheckt
sie ist verdorben, hält mich wach
und ich bin süchtig wenn sie's macht
Sie ist versaut, wild und frei
so eloquent, voll dabei
sie ist das Miststück das mich schafft
in jeder Nacht
3. Wenn Der Regen kommt
Gleich schleicht sie hinaus
und trägt ihr Herz in seinen Garten
Gleich geht sie hinaus und macht sich bereit
Ja, gleich geht sie hinaus
und kann den Tod kaum noch erwarten
Gleich hörst du sie schreien in ihrem Leid
Ihr kleines Herz betet und schreit
Sag
Hörst du nicht ihr Flehen
Nachts, wenn der Regen kommt und sie untergeht
Hörst du nicht ihr Flehen
Nachts, wenn der Regen fällt
Und die Sehnsucht untergeht
Gleich schleicht sie hinaus,
küsst seinen Leib und seine Taten
Gleich geht sie hinaus, auch wenn sie zerbricht
Und gleich zieht sie sich aus
und weint sich stumm in seine Laken
Und gleich weiht sich der Herr an ihrem Leid
Ihr kleines Herz betet und schreit
Kleines Herz, du bist so rein
Willst du ihre Ewigkeit
Willst du ihre Tränen spüren
Willst du sie führen
Teilst du ihre Dunkelheit
Bringst du sie durch die Zeit
Kannst du ihre Rettung sein
Sie ist ganz allein
4. Schwarz
Schwarz, schwarz ist alles was ich habe
schwarz, schwarz ist alles was ich bin
darum lieb ich alles, was so schwarz ist
denn mein Schatz ist des Teufels Kind
Nenn mir die Farbe
nenn mir dein Leid
nenn mir den letzten Hauch der Unendlichkeit
Nenn mir die Farbe
die am Ende überlebt
nenn mir die Farbe
die in dir lebt
Schwarz, schwarz sind alle meine Kleider
schwarz, schwarz ist alles was ich bin
darum lieb ich alles, was so schwarz ist
denn mein Schatz ist des Teufels Kind
Nenn mir die Farbe
nenn mir dein Leid
zeig mir den letzten Weg durch die Dunkelheit
Nenn mir die Farbe
die keine Farbe ist
verdeck die Narben mit ihrer List
Wir sind schwarz, wie die Hand die dich führt
wir sind schwarz, wie die Nacht die dich ziert
So schwarz, schwarz sind alle meine Kleider
schwarz, schwarz ist alles was ich bin
darum lieb ich alles, was so schwarz ist
denn mein Schatz ist des Teufels Kind
Ich bin schwarz, so schwarz
5. Leuchtfeuer
Dein Herz verliert mich
Meine Seele vergeht
Alles scheint so aussichtslos
Alles ist zu spät
Ich höre wie du lachst, wie du lebst
Wie du dich weiter um ihn drehst
Ich höre wie du weinst
Wenn die Nacht sich zu dir legt
Spürst du nicht den Schmerz
Mein Flehen, mein Wimmern, wenn du gehst
Kannst du nicht das Leuchtfeuer
In meinen Augen sehen, mein Kind
Spürst du nicht das Leuchtfeuer
Das in mir brennt und dich umringt
Spürst du nicht das Leuchtfeuer
Wie es erwacht und dich zu mir lenkt
Das gottverdammte Leuchtfeuer
Das hier in jeder Nacht in meinen Augen brennt
Meine Welt betrügt mich
Und mein Kopf zerplatzt
Deine Lüge berührt mich kalt
In jedem Satz
Ich spüre deine Wut, deine Kraft
Ich weiß nicht, was du morgen mit mir machst
Ich weiß nicht mal, ob du mich noch liebst
Oder ob es dich nicht kratzt
Siehst du das Licht
6. Adrenalin
Ich leb in deiner Wunde
In meiner ganzen Pracht
Ganz tief in deinem Körper
Hab dir was mitgebracht
Ich leb in deinen Venen
Ganz tief in deinem Blut
Ich bin dein kaltes Beben
Und deine Glut
Adrenalin
Ich lebe dort ganz unten
Jage dir durch die Haut
Ich bin dir stets verbunden
Ich bin dir angetraut
Ich küsse deine Wunden
Wenn dich die Angst berührt
Ich bin die frohe Kunde
Die dich verführt
Adrenalin
Adrenalin
Ich bin dein Adrenalin
Adrenalin
Hier leb ich
Hier schaff ich
Hier bin ich was ich bin
Hier leb ich
Hier schaff ich
Dein pures Adrenalin
Ich kenne deinen Schwachpunkt
Ich weiß, dass du verlierst
Ich weiß, dass deine kalte Lust
In dir explodiert
Ich fühle wie du atmest
Ich fühle wie du bebst
Ich kenne deinen Körper
Ich spüre, dass du lebst
7. Der Schmied
Hörst du den Klang, wie der Amboss heut singt
Und wie im Feuer meine Sünde verglimmt
Siehst du den Körper, der den Körper erschafft
Mit seiner Manneskraft
Und so schmiede ich die Seele hinein zu mir
Ich bin ein Mann aus Stahl
Kann nichts mehr fühlen
Mein Leid wurd mir zur Qual
Und wo das Herz mal früher war
Ist heut ein Platz aus Stahl
Kann nichts mehr fühlen
Mann aus Stahl
Ich gieß die Glut auf die brennende Haut
Und auf die Narben, denn so füll ich sie auf
Sie sind so schön und ich streiche sie glatt
Und weihe sie mit Gottes Macht
8. Paradies
Meine Sünde ruft
Keine Antwort
Keine Rettung in Sicht
Meine Seele schreit
Verflucht dich
Und die Hoffnung erlischt
Meine Seele schreit ein letztes Wort
Trägt dich hoch an jenen Ort
Hoch hinaus ins Paradies
Zu mir
Willst du mich
Willst du mit mir die Sünde sein
Dann tanz mit mir durchs Paradies
Willst du mit mir den Schmerz befreien
Dann tanz mit mir durchs Paradies
Willst du mit mir nach Erlösung schreien
Und auch nur einmal Sieger sein
Willst du mit mir die Sünde sein
Dann sei willkommen im Paradies
Keine Liebe mehr
Die mich finden wird
Nur noch Glaube, der stirbt
Meine Wunden sind verblendet
Und meine Seele zerstört
Das Spiel beginnt heut Nacht von vorn
Holt mich ein, wird neu geboren
Und trägt mein Herz ganz nah zu dir
Ins Paradies
Nimm meinen Schmerz
Willst du mit mir heut untergehen
Willst du mit mir die Sünden zählen
Willst du mit mir am Ende sein
Dann komm mit mir
Ins Paradies
9. Nackt
Dein Puls schlägt langsam und bedächtig auf mich ein
Dein süßer Duft umschlingt mich
und deine Küsse lassen mich sein
Ein kalter Schauer fängt mich, leitet mich zu dir
Und die weiße Haut so endlos, schmiegt sich sanft an mir
Mein Puls jagt hoch zum Himmel
Und die Lust erwacht in mir
Ein Kuss der tiefen Sinne trifft mich
Ich werd verlieren
Ich will dich nackt
Unter mir spüren
Ich will dich nackt
Und untergehen mit dir
Ich will dich nackt
Dein Schweiß belebt mich
Zeichnet meine Haut
Und dein süßer Arsch bewegt sich
Und deine Augen fressen mich auf
Deine Nägel schreiben Lieder
Tief hinein ins Fleisch
Ich will dich jetzt und immer wieder spüren
Denn gleich bist du so weit
Ich will dich nackt
Unter mir spüren
Ich will dich nackt
Und untergehen mit dir
Ich will dich nackt
Spüren
Mein Herz schlägt langsam
Es ist vollbracht
Doch du kleines Luder sagst nur
Gib mir mehr heut Nacht
10. Tempel Der Lust
Die Zeit kriecht langsam
Die Lust erwacht
Ein Kuss der kalten Sinne
Ich bin erwacht
Ich roll mich ein, leg mich zu dir
Vergess die Narben, die mich zieren
Dein Körper leblos, doch so wunderschön
Im Tempel der Lust
Schlägt mein Herz heut Nacht mit dir
Im Tempel der Lust
Werd ich heut mein Herz verlieren
Im Tempel der Lust
Will ich sein
Und meine Sünden mit dir teilen
Im Tempel der Lust
Wird die Sehnsucht nach Erlösung mit dir schreien
Dein Mund berührt mich
Mein Leid verrinnt
Mein alter Körper regt sich
Das Spiel beginnt
Ich schließ die Augen
Fühl den Schmerz
Vergess die Sorgen und mein Herz
Und fahr hinab in deiner Sinnlichkeit
11. Dämonin
Ich schau in die Nacht und es geht hinab
Ich höre deine Liebe wie sie lacht
Ich weiß genau, es ist vorbei
Ich weiß genau, ich bin wieder allein
Ich hab immer geschworen, dass du mich nicht rührst
Habe geschworen, dass der Himmel mich führt
Doch die Angst vergeht nicht
Angst versteht nicht, Angst beginnt wieder von vorn
Sag, kennst du das Gefühl, wenn man verliert
Dämonin der Nacht
Hörst du mein Flehen
Spürst du die Macht, in mein Herz zu sehen
Dämonin der Nacht
Tanze mit mir
Und lass mich in deinem Arm
In deinem Arm erfrieren
Ok, ich geb auf und dir den Verstand
Ich habe verloren, es zu spät erkannt
Ich weiß genau, es ist geschehen
Ja, ich weiß genau, es wird schon gehen
Ich hab alles gegeben, alles verschenkt
Ich habe gehofft, mich zu oft verrenkt
12. Licht
Du hast gesagt, dass du mich liebst
Du hast geschwor'n, dass meine Welt in dir lebt
Du hast gewusst und du hast es gespürt
Dass mein Herz dich in Dunkelheit verliert
Du hast niemals gekämpft, niemals gebebt
Du hast nie dann geglaubt, dass sich der Sturm auch wieder legt
Du warst zu oft am Boden, du warst zu oft bei ihm
Du hast mich zu oft belogen und ich hab zu oft verziehen
Doch sag mir, siehst du das Licht in mir
Spürst du die Welt, wie sie langsam zerbricht
Sag mir, spürst du das Licht in mir
Und wie der Stern ganz langsam zerbricht
Sag mir, spürst du das Licht
Du hast gesagt, dass du mich liebst
Du hast geschwor'n, dass du uns immer vergibst
Du hast geschwor'n und dabei hast es gewusst
Dass mein Herz von deiner Seite weichen muss
Du hast niemals gekämpft, niemals gebebt…
Doch sag mir, siehst du das Licht in mir
Spürst du die Welt, wie sie langsam zerbricht
Sag mir, spürst du das Licht in mir
Und wie der Stern ganz langsam zerbricht
Warum siehst du mich nicht